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Inverses Forschungsmikroskop System

Die führende Basis für moderne Mikroskopie

Das einmalig große Gesichtsfeld des Eclipse Ti2 öffnet im wahrsten Sinn des Wortes die Augen, wenn man zunächst einmal durch die Okulare schaut: man sieht einen viel größeren Bereich der Probe. Dieses enorm großzügige Gesichtsfeld wirkt sich zugleich sehr positiv auf die Übertragung des mikroskopischen Bildes auf die großen Vollformat-Sensoren moderner CMOS-Kameras aus: es eröffnet den Augen einen fast doppelt so großen Probenbereich auf dem Monitorbild, was außerdem und nicht zuletzt den Datendurchsatz beim Durchmustern und der Bildaufnahme deutlich erhöht. Das außergewöhnlich stabile, driftfreie Stativ des Ti2 wurde besonders dahingehend weiterentwickelt, dass es die Anforderungen der Super-Resolution Mikroskopie noch besser erfüllt. Die einzigartige, unmittelbare Triggerbarkeit einzelner Hardwarekomponenten macht nun selbst die anspruchsvollsten, multidimensionalen Hochgeschwindigkeits-Imaging-Anwendungen möglich. Darüber hinaus werden die Nutzer dank intelligenter Funktionen des Ti2 durch die verschiedenen Schritte beim Mikroskopieren geführt, wobei Daten interner Sensoren berücksichtigt und mögliche Anwenderfehler ausgeschlossen werden. Außerdem wird der Status jedes Sensors bei der Bilderfassung automatisch aufgezeichnet, was die Nachvollziehbarkeit und Qualitätskontrolle bei Imaging-Experimenten erleichtert und die Datenreproduzierbarkeit verbessert.

In der Kombination mit Nikon's leistungsfähiger Bild-Aufnahme- und Analysesoftware NIS-Elements stellt das Ti2 eine grundlegende Innovation in der biomedizinischen Mikroskopie dar.

Download Eclipse Ti2 Broschüre (12.6MB)

Download Eclipse Ti2 Concept Broschüre (11.14MB)


Motorisiertes und intelligentes Modell für fortgeschrittene Bildverarbeitungsanwendungen. Kompatibel mit PFS, Autokorrekturringen und externem Phasenkontrastsystem. Die erste Wahl für Live-Cell-Imaging, High-Content-Anwendungen, konfokale und Super-Auflösung.

Manuelles Modell mit Abbildungsfähigkeit für Laseranwendungen. Intelligente Funktionen bieten interaktive Anleitungen durch Bildverarbeitungs-Workflows und automatische Erkennung des Mikroskopstatus.

Einfaches, manuelles Modell, ideal für eine Vielzahl von Forschungsanwendungen.

Hauptmerkmale

Bahnbrechend großes Gesichtsfeld

In vielen Forschungsgebieten zeichnet sich neben dem Trend zur Untersuchung immer höher aufgelöster Detailstrukturen auch die Tendenz ab, deren Kontextualität zu den übergeortneten, größeren Strukturen zu visualisieren. Deshalb gibt es neben dem Bestreben nach bester Detailauflösung auch den steigenden Bedarf nach mikroskopisch hochwertigen Übersichtsaufnahmen von größeren Geweben und Organismen. Diesem kommen die Entwicklungen der großformatigen Kamerasensoren und die Verbesserungen bei der Datenverarbeitungsleistung von Hard- und Software bereits entgegen. Mit seinem beispiellos großen 25-mm-Gesichtsfeld macht das Ti2 jetzt den nächsten großen Schritt mit optischer Technologie. Nun können die Vollformat-Detektoren der Kameras maximal genutzt werden und die Zukunftstauglichkeit der Mikroskop-Basis ist angesichts der schnellen Entwicklungen von Kameratechnologien sichergestellt.


Helle Beleuchtung über ein großes Sehfeld

High Power LEDs leuchten das große Sehfeld des Ti2 hell aus und gewährleisten so klare, konsistente Ergebnisse bei anspruchsvollen Anwendungen wie beispielsweise der hochvergrößernden DIC-Mikroskopie. Die Integration der Fly-Eye-Linse sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung bis in die Ränder für quantitatives Hochgeschwindigkeits-Imaging und nahtloses Aneinanderfügen beim Stitching mit homogenen Einzelbildern ohne geringsten Helligkeitsabfall.

High-power LED illuminator

Eingebaute Fly-Eye-Linse


Der kompakte, für große Gesichtsfelder entwickelte Epi-Fluoreszenz-Illuminator bietet in Verbindung mit einer Quarz-Fly-Eye-Linse hohe Transmissionswerte über ein breites Wellenlängenspektrum, bis in den UV-Bereich. Die hard-coated Fluoreszenzfilter mit großem Durchmesser liefern Bilder mit exzellentem Signal-Rausch-Verhältnis über die großen Gesichtsfelder.

Auflichtfluoreszenz-Illuminator für das große Gesichtsfeld (FOV)

Fluoreszenzfilterwürfel für den großen Strahlquerschnitt


Abbildungs-Optik mit großem Durchmesser

Der Querschnitt des gesamten Strahlengangs wurde vergrößert, um die hohe Sehfeldzahl an den Kamera-Ausgängen zu schaffen. Mit der resultierenden großen Sehfeldzahl kann im Vergleich zu konventionellen Optiken etwa die doppelte Fläche des Präparates (Gesichtsfeld) auf die Sensoren moderner Kameras übertragen werden. Folglich werden die großen Vollformat-Sensoren jetzt optimal ausgenutzt.

Tubuslinse mit vergrößertem Querschnitt

Kameraausgang mit der großen Sehfeldzahl 25.


Objektive für das Imaging mit großem Gesichtsfeld

Objektive mit höchster Korrektur und ausgezeichneter Bildfeldebnung sichern qualitativ hochwertige Bilder bis in die Ränder. Die Nutzung des vollen Potenzials des Sehfeld 25-Objektivs beschleunigt auch erheblich den Durchsatz bei der Bilddatenerfassung.


Kameras für großvolumige Bilddatenerfassung

Nikon's hochempfindliche Monochromkamera DS-Qi2 und die Hochgeschwindigkeits-Farbkamera DS-Ri2 sind mit großen 36,0 x 23,9 mm-16,25-Megapixel-CMOS-Vollformat-Bildsensoren ausgestattet, die das große 25-mm-Gesichtsfeld des Ti2 optimal ausnutzen können.

Nikon's D-SLR Kamera-Know-How für die Mikroskopie optimiert


Unübertroffene Nikon-Optik

Die hochwertige CFI60-Unendlichoptik von Nikon, die für eine Vielzahl anspruchsvoller Mikroskopierverfahren ausgelegt ist, wird weltweit von Wissenschaft und Forschung für ihre herausragende optische Leistung und ihre solide Zuverlässigkeit hoch geschätzt.

Apodisierter Phasenkontrast

Nikon's einzigartigen Objektive mit apodisiertem Phasenkontrast erhöhen den Kontrast und reduzieren die störenden Halo-Effekte, um auch an Präparatstellen mit relativ starken Phasenunterschieden hochaufgelöste Strukturdetails darstellen zu können.

Apodisierter Phasenring in einem APC-Objektiv

BSC-1-Zellen, Aufnahme mit Objektiv CFI S Plan Fluor ELWD ADM 40XC


Externer Phasenkontrast Ti2-E

Mit der motorisierten Tubusbasis-Einheit für externen Phasenkontrast ist es erstens möglich, Phasenkontrast ohne spezielle Phasenkontrast-Objektive durchzuführen, sodass zweitens in Kombination mit Epi-Fluoreszenz-Mikroskopie die Fluoreszenzlichttransmission durch einen Phasenring im Objektiv nicht beeinträchtigt wird. So können beispielsweise besondere Immersionsobjektive mit sehr hoher numerischer Apertur für z.B. TIRF, die es nicht speziell in einer Phasenkontrast-Version gibt dennoch für den Phasenkontrast verwendet werden. Mit dem externen Phasenkontrastsystem kann der Phasenkontrast auf einfache Weise mit speziellen Bildgebungsverfahren kombiniert werden, beispielsweise mit TIRF-Beleuchtung und mit dem Verwenden von optischen Pinzetten.

  1. Tubusbasis-Einheit mit integriertem externen Phasenring
  2. externer Phasenring
  3. Objektiv ohne Phasenring

Bilder mit Epi-Fluoreszenz und externem Phasenkontrast:
PTK-1-Zellen, markiert mit GFP-alpha-Tubulin, aufgenommen mit Objektiv CFI Apochromat TIRF 100XC Oil (NA 1,49).
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Alexey Khodjakov, Ph.D Research Scientist VI / Professor, Wadsworth Center


DIC – Differenzieller Interferenzkontrast

Die weithin geschätzte DIC-Optik von Nikon ermöglicht homogen ausgeleuchtete und detailgenaue Bilder mit hoher Auflösung und hohem Kontrast mit Objektiven für Übersichts- und Detailvergrößerungen. Die jeweiligen DIC-Prismen sind individuell für jedes Objektiv optimiert, um für jede Probe DIC-Bilder in exzellenter Qualität zu erzielen.

Die auf die jeweiligen Objektive abgestimmten DIC-Prismen werden in den Objektivrevolver eingesetzt.

Bilder mit DIC und Epi-Fluoreszenz
25-mm-Gesichtsfeld-Bilder von Neuronen (DAPI, Alexa Fluor ® 488, Rhodamin-Phalloidin), aufgenommen mit Objektiv CFI Plan Apochromat Lambda 60XC und DS-Qi2 Kamera
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Josh Rappoport, Nikon Imaging Center, Northwestern Univ.;
Probe mit freundlicher Genehmigung von S. Kemal, B. Wang, und R. Vassar, Northwestern Univ.


NAMC (Nikon Advanced Modulation Contrast)

Der Modulationskontrast ist eine seit Jahrzehnten bewährte Kontrastierungstechnik, mit der man ungefärbte, transparente Proben (z.B. Oozyten, Spermien) in Plastikschälchen kontrast- und detailreich visualisieren kann. NAMC liefert pseudo-dreidimensionale Bilder mit einem eindrucksvollen Licht- Schattenwurf-Effekt - ähnlich dem DIC -, aber auch durch Plastikböden hindurch (DIC benötigt unbedingt Glas als Objektträger). Nikon hat mit den NAMC-Objektiven den Modulationskontrast optimiert, man kann auch die Richtung des Licht- Schattenwurf-Effekts auf die jeweilige Probe und auf die individuelle Wahrnehmung optimiert einstellen.

Die NAMC-Objektive haben drehbare Modulatoren

NAMC-Bild:
Mäuseembryonen, Aufnahme mit dem Objektiv CFI S Plan Fluor ELWD NAMC 20X


Autokorrekturringe Ti2-E

Änderungen von Probendicke, Deckglasdicke, Brechungsindexverteilung in der Probe oder der Temperatur können zu sphärischer Aberration und damit zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen. Die hochwertigsten Objektive sind oft mit Korrekturringen ausgestattet, die diese Änderungen kompensieren. Die jeweils präzise Einstellung des Korrekturrings ist von entscheidender Bedeutung für optimal hochauflösende, kontrastreiche Bilder. Der neue automatisierte Korrekturring mit Harmonic-Drive verwendet einen automatischen Korrekturalgorithmus, der eine präzise Ringeinstellung und damit die maximale Objektivleistung in jeder Situation sicherstellt.

Harmonic-Drive-Getriebe für die hochpräzise Feineinstellung des Korrekturrings

Super-Resolution Aufnahme (DNA-PAINT):
CV-1-Zellen, die α-Tubulin exprimieren (grün) und TOMM-20 (magentafarben), Aufnahme mit Objektiv CFI Apo TIRF 100X-Öl


Epi-Fluoreszenz

Die Objektive der Serie "Lambda" besitzen die patentierte Nano Crystal Coat-Vergütungstechnologie von Nikon und eignen sich perfekt für anspruchsvolle Mehrfach-Fluoreszenzmikroskopie auch mit schwachen Signalen. Denn die Nano-Crystal-Coat-Vergütung erzielt hohe Transmissionswerte und exzellente Aberrationskorrektur über einen breiten Wellenlängenbereich. In Verbindung mit neuen Fluoreszenzfilterwürfeln, die eine verbesserte Fluoreszenzdetektion und Streulichtunterdrückung durch den Noise Terminator bieten, zeigen die Objektive der λ-Reihe ihre Stärke bei Anwendungen mit schwachen Signalen, wie dem Einzelmolekül-Imaging sowie bei lumineszenzbasierten Techniken.

Lumineszenz-Fotografie:
HeLa-Zellen mit BRET-basiertem Calcium-Indikatorprotein, "Nano-Lanthern" (Ca2+).
Probe mit freundlicher Genehmigung von Prof. Takeharu Nagai, The Institute of Scientific and Industrial Research, Osaka University


Volumen-Kontrast Neu

  • Ti2-E

Die Volumen-Kontrast-Technik generiert von ungefärbten Proben eine Serie von Bildern mit Hellfeld-Beleuchtung in verschiedenen Z-Ebenen. Davon wird rechnerisch ein Phasenverteilungsbild erstellt.

Mit dem Volumen-Kontrast werden Zellen als einfach identifizierbare Objekte für automatisches Zählen und Bestimmen der Zellfläche wiedergegeben. Da Hellfeld-Beleuchtung benutzt wird ist der Volumen-Kontrast ideal als "in-line" und zerstörungsfreie Methode für automatische Zellanalysen bei einer Vielzahl von Anwendungen und Assays. Beachte: Nur verfügbar mit dem Ti2-E.

Hellfeld

Volumen-Kontrast

HeLa Zellen aufgenommen mit Objektiv CFI S Plan Fluor ELWD 20XC


Eigenschaften des Volumen-Kontrasts (VC)

Akkurate Identifikation von Zellen in ungefärbten Kulturen für automatische Zählungen und Flächenmessungen lebender Zellen.

Identifizierung von Zellen im Volumen-Kontrast (VC)

Die rot eingekreisten Zellen sind korrekt als 3 einzelne Objekte identifiziert, die Zählung ist akkurat

Identifizierung von Zellen im Volumen-Kontrast (VC)

Die rot eingekreisten Zellen sind korrekt als 3 einzelne Objekte identifiziert, die Zählung ist akkurat


Der "Meniskus-Effekt" an den Gefäßrändern kann nichts mehr verfälschen.

An den Rändern von Kulturschalen und den Näpfchen in Multi-Well-Platten wird die Abbildung der Zellen mit Phasenkontrast vom sogenannten "Meniskus-Effekt" sehr stark negativ beeinflusst. Der Volumen-Kontrast umgeht diesen negativen, optischen Einfluss des Meniskus-Effekts und ermöglicht es, auch die Zellen an den Gefäßrändern klar und deutlich für Zählungen und Flächenmessungen zu identifizieren, wodurch die Statistiken der Messwerte pro Kulturgefäß, bzw. well verbessert werden.

Phasenkontrast

Volumen-Kontrast


Perfektionierter Fokus

Selbst geringste Temperaturschwankungen und Vibrationen in der Laborumgebung können die Fokusstabilität mehr oder weniger stark beeinträchtigen. Das Ti2 beseitigt auch geringstes Abdriften des Fokus sowohl mit statischen als auch dynamischen Maßnahmen, um die verlässliche Visualisierung nanoskopischer und mikroskopischer Strukturen in Langzeitexperimenten zu gewährleisten.

Das Nikon Perfect Focus System (PFS)


Mechanisch überarbeitet für höchste Stabilität Ti2-E

Sowohl der eigentliche Z-Antrieb als auch die PFS-Autofokus-Mechanismen wurden von Grund auf neu überarbeitet, um die Fokussierstabilität zu erhöhen.

Der neue Z-Fokussiermechanismus ist jetzt kompakter und unmittelbar am Objektivrevolver untergebracht, um Vibrationen zu minimieren. Er bleibt auch in der erweiterten "Doppelstock"-Konfiguration des Ti2 (Objekttisch-Erhöhung und zweiter Illuminator im telezentrischen Raum) dort beim ebenfalls erhöhten Objektivrevolver positioniert, um die Stabilität in jeder Ausbaustufe und Anwendung des Mikroskops zu gewährleisten.

① Der hochstabile Z-Fokussiermechanismus bleibt auch in der erweiterten "Doppelstock"-Konfiguration nahe am Objektivrevolver positioniert.


Die Mess- und Regeleinheit des Perfect-Focus-Systems (PFS) ist jetzt vom Objektivrevolver getrennt, um ihn mechanisch zu entlasten. Die neue Bauweise minimiert darüber hinaus auch eine Wärmeübertragung, wodurch die Umgebung um das Objektiv herum während der Bildaufnahmen weiter stabilisiert wird. Zu diesem Zweck wurde auch die Leistungsaufnahme des Z-Antriebsmotors verringert. In Kombination resultieren diese überwiegend mechanischen Neukonzeptionen in einer ultrastabilen Imaging-Plattform, die auch für Einzelmolekül- und Super Resolution-Imaging Anwendungen perfekt geeignet ist.

Der hochstabile Z-Fokussiermechanismus bleibt auch in der erweiterten "Doppelstock"-Konfiguration nahe am Objektivrevolver positioniert.

① PFS Objektivrevolver
② PFS Mess- und Regeleinheit


Kontinuierliche Echtzeit-Fokuskorrektur mit dem PFS: Einfach perfekt Ti2-E

Das Perfect Focus System (PFS) korrigiert automatisch eine Drift des Fokus, die durch Temperaturvariationen aber auch mechanische Vibrationen verursacht werden kann, welche wiederum auf unterschiedliche Einflüsse zurückgeführt werden können, so zum Beispiel, wenn Reagenzien zur Probe zugegeben oder auch, wenn große Verfahrwege der Probe bei Multipositions-Bildaufzeichnungen zurückgelegt werden.

Das PFS behält den eingestellten Fokus, indem es die Position der Grenzfläche zwischen Deckglasoberfläche und Medium in Echtzeit erkennt und kontinuierlich verfolgt. Dank der einzigartigen optischen Offset-Technologie kann der Benutzer den Fokus auf eine von dieser Grenzfläche abweichende Ebene, die sogenannte "focal plane of interest" einstellen. Das PFS behält diese Fokusebene dann automatisch und kontinuierlich mit Hilfe eines integrierten Linear-Encoders und eines superschnellen Feedbackmechanismus in Echtzeit bei, um auch bei längeren, komplexen Aufnahmezyklen permanent zuverlässig scharfe Bilder zu liefern.

Das PFS ist kompatibel mit zahlreichen Anwendungen, von Routineexperimenten mit Kunststoff-Kulturschalen bis hin zum Einzelmolekül- oder Multiphotonen-Imaging in speziellen Deckglaskammern. Das PFS ist auch kompatibel über eine große Bandbreite von Wellenlängen, von Ultraviolett bis Infrarot, was bedeutet, dass es bei Multi-Photonen-Mikroskopie und Anwendungen mit optischen Pinzetten verwendet werden kann.


Wasser-Immersions-Spender Ti2-E

Das hohe Potenzial des Ti2 für Langzeit-Bildaufnahmen mit dem PFS zusammen mit Wasserimmersionsobjektiven kann durch Verwendung des neuen Wasser-Immersions-Spenders weiter erhöht werden. Der Wasser-Immersions-Spender bringt automatisch die entsprechende Menge an reinem Wasser auf die Spitze des Objektivs auf und verhindert, dass die Immersionsflüssigkeit während der Experimente austrocknet oder überläuft. Er ist mit allen Wasserimmersionsobjektiven kompatibel und hilft, hochaufgelöste, kontrastreiche und exzellent aberrationskorrigierte Zeitrafferbilder über lange Zeiträume stabil aufzunehmen.


Kompatible Objektive
  • CFI Apochromat LWD Lambda S 20XC WI
  • CFI Apochromat Lambda S 40XC WI
  • CFI Apochromat LWD Lambda S 40XC WI
  • CFI Plan Apochromat VC 60XC WI
  • CFI Plan Apochromat IR 60XC WI
  • CFI SR Plan Apochromat IR 60XC WI
  • CFI SR Plan Apochromat IR 60XAC WI

Intelligente Bedienassistenz

Es ist nicht mehr notwendig, sich komplexe Einstellungs- und Bedienungsabläufe für das Mikroskop zu merken. Das Ti2 verwendet Sensordaten, um durch diese Bedien-Schritte zu führen - quasi wie bei der Anleitung durch einen wizard. Dies hilft Fehler von Nutzern zu vermeiden, und unterstützt die Konzentration der Nutzer auf ihre Experimente und die Daten.

Integrierte Sensoren erfassen den Status der Mikroskop-Komponenten


Kontinuierliche Anzeige des Mikroskop Status Ti2-E/A

Eine ganze Anzahl integrierter Sensoren erkennt und übermittelt Statusinformationen für verschiedene Komponenten des Mikroskops. Während der Bildaufzeichnungen werden auch alle Statusinformationen in den Metadaten der Bilder gespeichert, damit die Akquisitionsbedingungen leicht überprüfbar und/oder Konfigurationsfehler festgestellt werden können.

Mit Hilfe einer integrierten Kamera kann man in die Aperturblendenebene (Pupillenebene) schauen und so die korrekte Justierung von Phasenring und -blende bzw. des Extinktionskreuzes beim DIC-Verfahren überprüfen und ggfls. korrigieren. Diese Kamera-basierte Einstellungskontrolle bietet auch ein lasersicheres Verfahren für die Justierung der Laser für die TIRF-Beleuchtung.

Nehmen Sie einen Perspektivwechsel vor.


Der Mikroskop Status kann auf einem Tablet angezeigt und anhand der leuchtenden Statusanzeigen an der Vorderseite des Mikroskops, was beides auch in dunklen Räumen gut erkennbar ist.

Status Lichter


Anleitung für Arbeitsabläufe Ti2-E/A

Die Assistenzfunktion des Ti2 bietet interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Arbeit mit dem Mikroskop. Der auf einem Tablet oder PC verwendbare Anwenderassistent integriert Echtzeitdaten der eingebauten Sensoren und einer integrierten Kamera. Der Anwenderassistent führt die Anwender durch die Abläufe bei der Vorbereitung des Experiments und bei der Fehlersuche quasi wie ein "wizard".

① Verschieben Sie das Bild der Leuchtfeldblende in die Mitte des Sehfeldes
② Entfernen Sie die Bertrand-Linse aus dem Strahlengang
③ Wählen Sie einen Beobachtungs-Ausgang (Okulare, Kamera)


Fehler automatisch erkennen Ti2-E/A

Im Prüfmodus können die Nutzer auf einem Tablet oder PC auf einfache Weise prüfen, ob alle erforderlichen Mikroskopkomponenten für die gewählte Untersuchungsmethode einsatzbereit sind. Diese check-Funktion spart Zeit und Aufwand bei der Fehlersuche, wenn die gewünschte Untersuchungsmethode nicht auf Anhieb funktioniert. Dieser check ist besonders nützlich, wenn mehrere Anwender nacheinander am Mikroskop arbeiten, und möglicherweise Änderungen an den Mikroskopeinstellungen vorgenommen und unerwartet nicht wieder zurückgestellt haben. Individuelle Prüfroutinen können vorprogrammiert werden.

Zeigt schlecht justierte Komponenten an


Intuitive Bedienung

Der Ti2 wurde komplett neu gestaltet, vom gesamten Stativdesign bis hin zur Auswahl und Platzierung jeder Taste und jedes Schalters, um das Arbeiten mit dem Mikroskop zu einem ultimativen Erlebnis und dem "touch and feel" eines echten Premiumgerätes zu machen. Die Bedienelemente sitzen da wo sie hingehören und sind selbst im Dunkeln, wo die meisten Imaging-Experimente durchgeführt werden mit einfachen Handgriffen zielsicher zu erreichen und zu bedienen. Das Ti2 bietet eine intuitive und haptisch angenehme Benutzeroberfläche, sodass sich die Nutzer auf ihre Experimente und ihre Daten konzentrieren können, und nicht auf die Kontrolle über das Mikroskop.

Durchdachtes Layout für die Mikroskopsteuerung Ti2-E Ti2-A

Die Platzierung aller Tasten und Schalter orientiert sich an selbsterklärenden, logischen Funktionsabläufen des Mikroskopierens. Die Tasten zur Steuerung von Durchlichtverfahren sind links am Mikroskop positioniert, Tasten für Epi-Fluoreszenz-Funktionen rechts. Tasten für allgemeine Einstellungen, z.B. des Objektivrevolvers befinden sich auf dem Bedienfeld auf der Stativfront. Diese Anordnung in klare Funktionsbereiche lässt sich leicht merken, was besonders beim Betrieb des Mikroskops in dunklen Räumen von Vorteil ist.


① Wipp-Schalter (Ti2-E)

Wippschalter werden verwendet, um drehbare Komponenten wie den Fluoreszenzfilterrevolver und den Objektivrevolver zu steuern. Dieser Schaltertyp simuliert haptisch das Gefühl des manuellen vor- und zurück-Drehens dieser Komponenten und macht dadurch die Bedienung intuitiv. Den Wippschaltern können weitere Funktionen zugewiesen werden, das heißt, ein einzelner Schalter kann verschiedene, aber vom funktionalen Ablauf her zusammengehörende Komponenten steuern. Beispielsweise kann bei Bedienung des Wippschalters für den Fluoreszenzfilterrevolver vorher erst der Fluoreszenzshutter geöffnet und nach der Drehung des Filters wieder geschlossen werden. Es ist auch möglich, die Schalter zur Steuerung eines Sperrfilterrades und der externen Phasenkontrasteinheit zu programmieren, u.v.a.m.

② Programmierbare Funktionstaste (Ti2-E / A)

Mit den ergonomisch angeordneten Funktionstasten kann das rechte und linke Bedienfeld jeweils individuell angepasst werden. Auswählbar aus mehr als 100 Steuerungsfunktionen für motorisierte Komponenten wie beispielsweise verschiedene Shutter, die Signalausgabe an externe Komponenten bis hin zur E/A-Port-Ansteuerung für getriggerte Bildaufzeichnung können auf diese Funktionstasten gelegt werden. Den Funktionstasten können auch Zusammenstellungen von Komponenteneinstellungen für bestimmte Beleuchtungsverfahren, z.B. DIC, Phasenkontrast, Fluoreszenz, etc. als "Set" zugeordnet werden, um schnell zwischen diesen Verfahren zu wechseln.

③ Fokussierknopf (Ti2-E)

Direkt an den Fokussierknöpfen befinden sich eine Schnellfokussiertaste und eine Taste zum Einschalten des PFS. Beide Tasten lassen sich aufgrund ihrer verschiedenen Formen leicht unterscheiden. Die Fokussiergeschwindigkeit wird automatisch an das verwendete Objektiv angepasst. Dadurch entsteht ein sicheres und feinfühliges "Grob-/Fein"-Fokussieren mit jeweils idealer Abstufung je nach benutztem Objektiv, was für ein äußerst angenehmes, stressfreies Arbeiten sorgt.

Intuitive Bedienung mit Joystick und Tablet

Mit dem Joystick zum Ti2 lässt sich nicht nur der XY-Motortisch bewegen, sondern es können die meisten motorisierten Funktionen des Mikroskops bedient werden, einschließlich das PFS. Die XYZ-Koordinatenwerte und der Status von Komponenten werden angezeigt, wodurch der Joystick ein idealer Weg zur Mikroskop-Fernbedienung ist, wenn man zum Beispiel mehr am PC und Monitor bei der Arbeit am Mikroskop-System sitzt. Die motorisierten Funktionen des Ti2 können auch per Tablet, das über W-LAN mit dem Mikroskop verbunden ist bedient werden. Die entsprechende App bietet ein vielfältiges grafisches Interface zur Mikroskopbedienung.


"Ti2 Control": Die dedizierte App für Smartphones und Tablets

Diese App ermöglicht die Einstellung und Steuerung des Ti2-E sowie die Einstellung, Statusanzeige und Bedienungsassistenz vom Ti2-A.

Download

Ti2 Control kann sowohl kostenlos im App Store ® also auch bei Google Play ™ heruntergeladen werden.

Laden Sie die App auf ein iPhone®, iPad® oder auf ein Android™-Gerät herunter. Informationen über die Kompatibilität von Geräten finden Sie im Abschnitt "Betriebsbedingungen".

Betriebsbedingungen

iOS-Geräte: Geräte mit iOS 10.3 oder höher (iPhone 7 oder höher, iPad Air 2 oder höher)

Android ™ -Geräte: Geräte, die mit Android 5.1 oder höher ausgestattet sind

  • Apple®, App Store®, Apple logo, iPhone® und iPad® sind eingetragene Marken von Apple Inc. in den USA und anderen Ländern.
  • Die Marke iOS wird unter Lizenz von Cisco in den USA und anderen Ländern verwendet.
  • Die iPhone-Marke wird unter der Lizenz von Aiphone Co. Ltd. verwendet.
  • Android ™ und Google Play ™ sind eingetragene Marken der Google Inc.