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Kamera-Adaption (C-Mount)

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Die Verbindung zwischen Ihrem Mikroskop und Ihrer (C-Mount-) Kamera

Es gibt buchstäblich Hunderte von möglichen Kombinationen von Kamera- und Mikroskoptypen. Die grundlegendsten Informationen bei der Entscheidung, welcher C-Mount-Adapter benötigt wird, sind hier kurz umrissen:

Welches Mikroskopmodell von welchem Hersteller benutzen Sie?

Diese Information ist wichtig, weil die Mikroskope der verschiedenen Hersteller das primäre Zwischenbild in unterschiedlichen Ebenen in Bezug auf die Adapteranschlussebene der entsprechenden Tuben bzw. Kameraausgänge haben. Das primäre Zwischenbild (bei Unendlich-Optik gebildet durch die Tubuslinse) ist das Bild, das auf den Sensor (CCD, CMOS) der Kamera trifft. Bei modernen Mikroskopen steht die Typenbezeichnung im Allgemeinen irgendwo in der Nähe der Seriennummer auf dem Mikroskop. Alternativ sollte der Mikroskophersteller das Mikroskop anhand seiner Beschreibung oder eines Fotos erkennen können.

Um welches Modell welcher Marke handelt es sich bei der (C-Mount-) Kamera, die Sie anschließen möchten?

Dies ist eine wichtige Information, weil davon normalerweise die Art des Gewindes oder des Anschlussstutzens abhängt, das der Kameraadapter haben sollte.

An welcher Art Kameraausgang soll die Kamera angeschlossen werden?

Es ist nicht immer möglich, eine Kamera an einen als "Kameraanschluss" bezeichneten Ausgang - z.B. eines Trinokulartubus oder Strahlteilers - anzuschließen. Es ist stets wichtig, den Ausgang zu identifizieren, der einen C-Mountadapter aufnimmt.

Welche Zwischenvergrößerung ist erforderlich?

Jeder CCD- oder CMOS-Chip in einer Kamera hat eine spezifische Größe, die traditionell in Zoll ("inch") angegeben wird (z.B. 2/3", 1/2", etc.). Jede Chipgröße hat eine entsprechende (Rechteck-) Diagonale, die in mm angegeben wird (z.B. hat ein 2/3"-Chip eine Diagonale von 11 mm, 1/2"-Chips haben eine Diagonale von 8 mm, etc.). Um von dem (runden) Zwischenbild, das aus dem Kameraanschluss auf den Chip der Kamera trifft, und welches in der Regel einen vergleichsweise großen Durchmesser von 20 mm oder sogar größer hat möglichst viel auf den Kamerachip zu übertragen, muss dieses Zwischenbild entsprechend verkleinert werden. Das geschieht durch eine Übertragungsoptik ("relay lens") im C-Mountadapter.

Um den jeweils passenden "Verkleinerungs-Faktor" dieser "relay lens" im C-Mountadapter zu finden, gibt es eine "Faustregel": Man drückt den Quotienten der Chipgrößenangabe als Dezimalzahl aus: Zum Beispiel passt zu einem 2/3"-Chip (2/3 = 0,66) ein C-Mountadapter mit der Optik 0,7x. Jeder Hersteller sollte die Chip-Größe seiner Kameras angeben können.

Es ist noch wichtig zu erwähnen, dass die jeweils passende Übertragungsoptik im C-Mountadapter sowohl kürzere Belichtungszeiten ergibt, als auch letztendlich ein jeweils ausgewogenes Gesichtsfeld auf dem Monitor darstellt.