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Zellkultur-Beobachtungssystem

Stammzellscreening im Inkubator.

Bei herkömmlichen Zellüberwachungsverfahren muss ein Kulturgefäß für die Mikroskopbeobachtung aus dem Inkubator genommen werden, wo die Zellen belastenden Umweltveränderungen und mechanischen Störungen ausgesetzt sind. Die Forscher müssen dann zusätzliche Zeit darauf verwenden, das Probengefäß neu zu positionieren, um vorherige Beobachtungspunkte zu finden. Die BioStation CT von Nikon eliminiert diese Probleme durch die Kombination von Kultur- und Bildgebungsumgebungen, um eine genaue Kontrolle einzelner Zellen und Kolonien zu ermöglichen und gleichzeitig stabile Umgebungsbedingungen aufrechtzuerhalten. Der Biostaion CT ist eine ideale Überwachungslösung für Zelltypen, die eine minimale Handhabung und stabile Kulturbedingungen erfordern wie zum Beispiel Stammzellen.

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Hauptmerkmale

Automatische Bilderfassung

Der Autofokus-Mechanismus ermöglicht die Aufnahme von fokussierten Bildern. Z-Stapel-Bildgebung in Phasenkontrastbeobachtung, mehrere Kulturgefäße mit einer vielzahl von Beobachtungspunkten mit unterschiedlichen Vergrößerungen sind möglich. Benutzerkonfigurierte Bildgebungsbedingungen können mit BioStation CT gespeichert werden und ermöglichen eine einfache Wiederholbarkeit der Beobachtungsbedingungen.


Automatischer Transport von Probengefäß

Die BioStation CT verfügt über eine Transporteinheit, die den stabilen Transport des Behälters vom Lagerregal zum Beobachtungsbereich und zurück gewährleistet, und zwar alles innerhalb des beheizten und befeuchteten Inkubators. Der hochpräzise motorisierte Tisch in der Beobachtungseinheit ermöglicht eine automatisierte Bildgebung des gesamten Kulturgefäß und ist mit einer Vielzahl von Well-Plate-Formaten kompatibel.

Die Kulturgefäße werden in die Beobachtungsstufe überführt und nach benutzerkonfigurierten Zeitplänen aufgenommen.

① Lagerregal
② Beobachtungsphase

① Storage Rack
② Observation Stage


Fernzugriff

Die Konfiguration der Bilderfassungseinstellungen, das Planen eines Zeitraffer-Experiments und der Zugriff auf erfasste Bilder sind über ein Netzwerk möglich. Die erfassten Daten können automatisch auf den lokalen Computer des Benutzers heruntergeladen werden. Dies ermöglicht Benutzern, den Zellstatus außerhalb des Labors zu überwachen. Wenn ein Kontrollfehler in der Kulturumgebung (Temperatur, Feuchtigkeit, CO2-Konzentration) auftritt, kann BioStation CT die Benutzer per E-Mail über den Fehler informieren.


Full-Well-Scan-Bildgebung und gestitchte Aufnahmen bei hoher Vergrößerung

Hochauflösende Full-Well-Scanswerden durch Zusammenfügen benachbarter Bilder rekonstruiert. Dies ermöglicht einen klaren Nachweis einer iPS-Kolonie, die aufgrund ihrer niedrigen Induktionseffizienz schwer zu detektieren ist, unabhängig davon, wo sie sich im Gefäß bildet. Eine spezifizierte Position in dem Gefäß kann unter Verwendung von Objektiven mit hoher Auflösung und hoher Vergrößerung detaillierter analysiert werden. BioStation CT bietet auch eine Zellregistrierung für wiederholte Aufnahmen am selben Ort. Diese Zeitraffersequenzen können sogar erstellt werden, nachdem ein Gefäß aus der BioStation CT für den Medienaustausch entfernt und zurückgegeben wurde.

[Hinweis] Abhängig vom verwendeten Gefäß kann der BioStation CT möglicherweise nicht auf bestimmte Bereiche fokussieren.


Mikrobeobachtung

Eine hochempfindliche, gekühlte CMOS-Kamera erfasst leicht Signale mit geringer Fluoreszenz sowie Phasenkontrastbilder. Diese Bilder können in 2x, 4x, 10x, 20x und 40x vergrößert werden. Bis zu 40 Phasenkontrastbilder können entlang der Z-Achse mit der Z-Stapel Funktion aufgenommen werden.


Makrobeobachtung

Hellfeldbilder mit geringer Vergrößerung des gesamten Kulturgefäßes können verwendet werden, um handschriftliche Informationen über das Gefäß, die Farbe des Mediums und das Vorhandensein von Kontaminationen in der Kultur zu dokumentieren. Darüber hinaus ist mit der optionalen Bildanalysesoftware CL-Quant eine Zellzählung mit alkalischer Phosphatase möglich.


Präzise Temperaturkontrolle

Die Temperaturregelung erfolgt über Heizelemente, die in den sechs Seiten des Inkubators eingebettet sind. Dies ermöglicht eine hochpräzise Temperaturhaltung.


Luftfeuchtigkeitsregelung mit aktivem Aerosol-Sprühbefeuchter

Destilliertes Wasser wird automatisch in den Inkubator gesprüht, um die optimale Luftfeuchtigkeit zu halten. Wasser kann dem Tank zugeführt werden, ohne die Inkubatortür zu öffnen. Dieser Luftstrom-Luftbefeuchter reduziert das Kontaminationsrisiko im Vergleich zu Wasserbadtypen.


Umgebungsdatenerfassung

Die Kulturumgebung wird ständig überwacht und aufgezeichnet. Auf die Umgebungsdaten kann jederzeit zugegriffen werden.


Ultra-stabiler Transport der Probengefäße

Das Schwanken der Flüssigkeitsoberfläche während des Transports beträgt weniger als 2 mm, wodurch die Einführung von mechanischen Störungen und Belastungen für die Zellen minimiert wird.


Reduziertes Kontaminationsrisiko

Der Innenraum des Inkubators kann mit Wasserstoffperoxid sterilisiert werden (optional, und eine 200-V-Stromquelle ist erforderlich).


Verschiedene GUI für jeden Gefäßtyp

Kulturgefäß

Die zu beobachtenden Wells können auf dem Touchscreen ausgewählt werden

GUI für 12-Well-Platte


Einfache Bedienung

1. Gefäß-Installation

Kulturgefäß-Installation in das Lagerregal

Die Gefäße werden durch eine kleine Tür an der vorderen Glasplatte in den Inkubator gestellt, wodurch die Auswirkungen auf die Umgebung im Inkubator minimiert werden.


2. Einstellung von Bildgebungsparametern

Einfache Touchscreen-Bedienung

Zeitraffer-Bildgebungskonfigurationen wie Vergrößerung, Bildposition, Fluoreszenzkanalauswahl und Tischbewegungsgeschwindigkeit können eingestellt werden.


3. Planung

Ablaufplan der Zeitraffer-Aufnahmen

Das Bildgebungsintervall und die Gesamtzeit können eingestellt werden. Das kürzeste Zeitraffer-Bildgebungsintervall beträgt eine Minute.


4. Anzeigen von aufgenommenen Bildern

Datenmanagement über den zeiltichen Fortschritt der Kultur

Änderungen in der Probe über lange Zeiträume können leicht durch eine sequentielle Anzeige von aufgenommenen Bildern überwacht und analysiert werden.


5. Austausch des Mediums

Hochpräzise Wiederholbarkeit

Genaue Verfolgung der gleichen Zellen, auch nach dem Austausch von Medien, ist mit einem speziellen Tabletthalter möglich. Die BioStation CT zeichnet den Kulturverlauf auf, z. B. Medienaustausch und Subkultur sowie XY-Positionen für jedes Gefäß.


6. Datenbericht

Zuverlässiges Datenmanagement und Unterstützung der Dokumentation

Erworbene Daten werden dupliziert und mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung geschützt. Beobachtungsinformationen wie Temperatur, Feuchtigkeit und das Aufnahmedatum können mit Anmerkungen versehen und auf dem aufgenommenen Bild angezeigt werden, um den Datenaustausch und die Präsentation von Daten zu erleichtern.